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I - Diese Webseite ist an alle Fachleute im Bereich der Gesundheit gerichtet:


Einleitung zur CM (MC):


Diese Webseite ist an alle Fachleute im Gesundheitsbereich gerichtet und bezweckt die Verbreitung von Informationen zur Verbesserung der chirurgischen Behandlung.

Sie soll auch denjenigen Patienten nützlich sein, die sich einer Operation unterziehen müssen. Der Patient wird die Nachricht über die Notwendigkeit eines chirurgischen Eingriffs wahrscheinlich mit Besorgnis aufgenommen haben; es sollte für ihn jedoch Gelegenheit sein, einen neuen und besseren Lebensstil zu beginnen. Neben einem guten Ergebnis des operativen Eingriffes kann ihm besonders das aktuellste medizinische Wissen eine Lebensverlängerung und eine Verbesserung der Lebensqualität bewirken.

Die Autoren sind Antonio D'Acunto, Mitglied der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe an der Universität von Pisa (Italien) und Joaquin Cortès-Prieto,

Direktor des Lehrstuhls für Gynäkologie an der Universität von Alcalà, Madrid (Spanien). Gemeinsam haben sie eine mini-traumatische Operationsmethode perfektioniert, die sie mini-traumatische Chirurgie (MC) genannt haben und die bei allen größeren, offenen chirurgischen Eingriffen eingesetzt werden kann. Mit diesem Konzept ist es möglich, das Ergebnis und die Sicherheit der konventionellen Techniken noch zusätzlich zu erhöhen.

Wenn eine Krankheit ausbricht, sollten nicht nur die jeweiligen Organfunktionen in Betracht gezogen, sondern auch die Einflüsse, die von außen auf den Organismus einwirken, beachtet werden. Die Grunderkrankung an und für sich wird nämlich wiederum die psychische, biologische und funktionelle Gesundung beeinträchtigen. Die Faktoren, welche die physikalisch- biologischen Aspekte kennzeichnen (das morphologisch-funktionelle Zusammenspiel von Zellen und Geweben, die Innervation, die Perfusion, die Lymphdrainage, die biochemischen Vorgänge, die saprophytäre Flora, die Chronobiologie usw.) haben durch den Verlust ihres Gleichgewichts die zuvor bestehende dynamische, interaktive Harmonie durchbrochen; das heißt, es besteht nicht mehr die Homöostase, die bisher die Aufrechterhaltung der Gesundheit gewährleistet hat.

In Anbetracht all dessen sind für den Erfolg der medizinischen Behandlung in seiner Gesamtheit - aber vor allem was den chirurgischen Teile betrifft - nicht

nur der Einsatz der ärztlichen Equipe, die angewandte Technik und die zur Verfügung stehenden Mittel ausschlaggebend, sondern auch ganz wesentlich die Wiederherstellung des individuellen psycho-physischen Gleichgewichts. Die Einwirkungen von außen, die in irgendeiner Weise an der Entwicklung des Krankheitsbildes beigetragen haben könnten, müssen korrigiert werden. Die medizinische Equipe soll alles tun, was vor dem Eingriff getan werden kann, um eine bestmögliche Antwort des Organismus - im homöostatischen und globalen Sinn - zu erlangen. Zu diesem Zwecke ist vor und nach der chirurgischen Behandlung ein aufmerksames und globales Studium jener Phänomene notwendig, welche für die Verwirklichung und Aufrechterhaltung der individuellen und der umweltbedingten Homöostase eine entscheidende Rolle spielen. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen haben die Autoren die weitläufigen Zusammenhänge von Entstehung und Heilung einer Krankheit studiert. Diese Erfahrung beruht auf der fundierten Ausbildung durch ihre Lehrer - (was die fachlichen Aspekte anbelangt) - und auf dem Studium der medizinischen Literatur - was die grundlegenden Aspekte wie zelluläre Biologie, Ernährungswissenschaft, Immunsystem usw. - betrifft.

Dank all dieser Kenntnisse haben sie neue biologische Begriffe erarbeitet, die wichtige Neuerungen bewirken im Hinblick auf den chirurgischen Part einerseits und die verbesserte und individulisierte Vorbereitung des Patienten andererseits.

Dies ist im wesentlichen die theoretisch-praktische Basis der minitraumatischen Chirurgie (MC) von D'Acunto und Cortes-Prieto. Die vorgeschlagene Methode nimmt Rücksicht auf die ureigensten biologischen Grundlagen. Die Autoren folgen hierin dem hippokratischem Prinzip „primum non nocere".

Wegen ihres besonderen Interesse werden die hierzu nötigen chirurgischen Instrumente und Nahtmaterialien gezeigt.

Anhand der Bilder kann man feststellen, wie auf das Gewebe Rücksicht genommen wird, wie gewebsschonend man vorgeht. Dies ist die wesentliche Voraussetzung für eine rasche organische und funktionelle Heilung. Auch das unmittelbare postoperative kosmetische Ergebnis der Narben wird gezeigt.

Letztendlich zeigen die Ergebnisse von über 3000 Eingriffen, die von D'Acunto und Cortès-Prieto im Einklang mit den Prinzipien der minitraumatischen Chirurgie (MC) durchgeführt wurden (im Vergleich zu den konventionellen Techniken) folgende Vorteile und Eigenheiten

- kürzere Operationszeiten

- ein größeres Wohlbefinden postoperativ mit weniger Schmerzen und einen besseren psycho-physichen Zustand

- Wiederaufnahme der oralen Flüssigkeitszufuhr unmittelbar postoperativ

- frühere Mobilisierung

- kosmetisch zufriedenstellende Narbenbildung ohne Infiltration und Induration

- ökonomischer Vorteil durch verminderten Verbrauch von Instrumenten, Nahtmaterial, Antibiotika, Schmerzmittel und Transfusionen

- verkürzter stationärer Aufenthalt bei großen chirurgischen Eingriffen (durchschnittlich drei Tagen)

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09/12/2005

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